taberna kritika

@etkbooks twitterweek (20120114)

nbp: Du musst dein Leben ändern http://t.co/t1fkqooJ / nbp: Nun berechnete er das Pi der Liebe. http://bit.ly/wqHNwy / ist proposition joe wirklich so ein netter? / nbp: nasty questions (notula nova 139) bit.ly/vZjIZM / schmetterlinge sind unhygienisch. #funfact / nbp: Lieferbar: Lyoni bei den Schmetterlingen (etkobjects) bit.ly/w6HXY0 / aha. herr taschenbier heisst also bruno. (zu unserer zeit gabs ja noch fast nichts. zumindest nicht die bände 3 und 4 …) / “/Vier/ ist die Ziffer des Raumes. Jedweder in den Raum getauchte Begriff wird viergeteilt.” #novarina / nbp: Hundsköpfe bit.ly/waBIcc / @jusupi den viralen producern oder den nacktshoppern bei h&m? egal, rein damit. / Alban Nikolai Herbst, Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (EPUB) » € 8.00 » etkbooks (etkbooks): bit.ly/yO5kRh via @AddThis / theweleit, bitte melden! youtube.com/watch?v=qe-RqL… / @etkbooks Da hilft nur die AXT, die denen das Bad segnet. / PLUS: http://www.aleatorik.eu/2012/01/09/meine-artikel-kosten-in-zukunft-zehn-cent/ / Playmobil Stop Motion – Joy Division – Transmission http://www.youtube.com/watch?v=AUdmLXq695E&feature=related / my own private catharsis. /



(cacadoo (änderung))

Nun berechnete er das Pi der Liebe.

Wir ignorieren immerzu die Welt wie sie noch nicht ist. – Wir siechen dahin in Gewohnheiten. Ob in unserem Modell der Realität oder der Realität unseres Modells ist hierfür gleich erbärmlich.

Kurzfilm. – Zwei Gänse. Er jagt sie. Über die Minigolfanlage. Großes Tohuwabohu. Harmloses Gelächter der Besucher. Dann ihr entsetztes Starren auf das happy end: der martialischen Paarung auf Bahn Nummer 18.

Nachts, in einer Tiefgarage. Zwei verliebte Teenager, eng umschlungen auf der Motorhaube meines Wagens. Ich grüße sie, „Guten Abend“, und öffne die Tür. Sie schrecken auf, reiben sich die Augen im grellen Neonlicht. Und starren mich an, durch die Windschutzscheibe, als sei soeben ein Irrer in ihr Schlafzimmer eingestiegen.

Nun berechnete er das Pi der Liebe. – Auch ein Wille zur Genauigkeit vermag zu träumen. Und kennt nicht nur Vergeblichkeit. Hinter der letzten Stelle, auf dem Sterbebett – dort sah er sich, flüsternd, zitternd zählen: „… neun, fünf, acht, sieben, drei …“ – stünde vor ihm plötzlich wieder das Komma.

p38

nasty questions (notula nova 139)

“the bellbox archives” (aka “Schellenböxli“), der installative, dritte part des visionären, multimedialen schellendiskursli-triptychons (part 1: das buch: “schellendiskursli / schellenexkursli”, part 2: die multimediale performance-lecture “schellendiskursli”). part 3 also ist eine installation aus 10 beleuchteten schau- bzw. archivboxen (hartkartonage aus ehem. bibliotheksbestand.) in diese werden in je unterschiedlicher weise figuren, symbole, materialien aller art gefüllt und aufgespannt (objects & images), die im schellen(disk)ursli-text eine rolle spielen. das archiv des virtuellen schellenursli-bild-textes wird damit ganz physisch und analog visualisiert und verräumlicht. das archiv selbst, das erinnern, erkennen und tradieren (und seine ordnung(en)) wird damit thematisiert und bezeugt ganz konkret, was bücher und andere speicher mit uns anstellen. es wird aber auch eine ästhetik erzeugt, die derjenigen kindhaft-schönen in der narrativen ordnung entgegensteht. das zerlegen und wiederneuverbinden, das – im wörtlichen sinne – dekonstruktivistische arbeiten wird (hier einmal mehr im werk) als allegorisches objekt inszeniert. (ob dies handwerklich gelingt, ob also diese schauboxen auch “ästhetisch” werden und nicht nur gerechnet sind, ob also auch eine verarbeitung so sauber werden kann, dass nicht alles stümperhaft ausschaut, ist noch eine andere frage und wird sich zeigen. soweit allerdings und zunächst: der theoretische kern der veranstaltung.

(Immer, wenn eine Rezension gelesen wird und darin Autoren und Texte mit Walser und Kafka in Beziehung gesetzt werden, entsteht das starke Gefühl, dass diese Rezension schon irgendwo gelesen wurde, ja, dass die ganze Zeitschrift eine schon einmal gelesene ist. Und man sich so zuhause fühlt, wo nichts mehr anfällt. Auch heute nacht nicht.) Wie

eine durchgesehene

leicht überarbeitete

Fassung meines lebens

also

(Dabei fängt es ab Basel immer zu fliessen an. Das mag man so an Basel.)

Und: seine ohorische Natur. (Kunigunde hiess sie, glaube ich, Käthchens menschmaschinige Konkurrenz. Ein Ersatzteillager und eine Puppe ihrer selbst, die es noch und nöcher gibt. Ich bin ihr eben begegnet. Sie hatte braungebrannte Wangen. Europa geht in die USA, um zu sterben.)

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Es gibt kein richtiges Leben im falschen

… ist ein Fotobuch mit den Erlebnissen eines kleinen Lyonerschweinchens im Papiliorama bei Kerzers. Das Fotobuch liegt in einer streng limitierten Sonderedition von 100 nummerierten Exemplaren vor und kann nur direkt über den Verlag bezogen werden.

Januar 2012, 24 S., Pocket A6 quer,

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