taberna kritika

Das Herz von Reika Teruaki











































Quote „Ich trage die Fotos von zwei Frauen mit mir. Zwei Frauen, die mir helfen wollten. Sie wollten, dass ich meine Einsamkeit in die Tasche wegpacke und die Tasche aus dem Fenster werfe. Ich habe stattdessen ihre Bilder in die Tasche gepackt …“ (S.31)
Source Das Herz von Reika Teruaki, Autor Nicoleta Craita Ten’o, Verlag tredition, 2011, 68 Seiten
Keywords Ausstellung, Tasche, Bücher, Bilder, Schuhe, Fotografien
Retrieved letzte 5 von 6 Keywords in http://books.google.com/
Produced 02.09.2009, 08:16 AM
Added 02.12.2009, 04:57 PM
Time 1:09
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Entry No 0080
Size 14‘968 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=iwluRbC8JVY
Status Live!
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@etkbooks twitterweek (20120204)

spott funktioniert erst dann richtig gut, wenn man “immitieren” korrekt schreibt. / die literarische häkeldeckchenfraktion mit super-ego. / Ich bin der Schneider Cacadu … / nbp: Die Routinierten – die Huren der Angst. bit.ly/yvfFZb / @stoffelstab naja, macht nichts. reclamzitate gaben sowieso immer abzüge in der b-note & diejenigen magerer googlescans sind kaum beweisbar. / (RT @etkbooks) On Tour mit Art & Language und Niklas Luhmann / Christian Matthiessen / Kulturverlag Kadmos Berlin #pipeline /@stoffelstab die neuen cover sind aber schon so etwas wie ein abschiedsgruss an das klassikergeschäft. / reclam my ass. / nbp: Literapedia Bern bit.ly/ynyeHh / nbp: Rücktrittbremse bit.ly/zohTzy / nbp: Die Geliebte des Doktor Colbert bit.ly/z0kZ9d / Users who installed this also installed: / @etkbooks Vor allem ein Abschied an den Titelgestalter, will mir scheinen. / @etkbooks Oder wie wir in den wilden 90ern sagten: “Reclam the street!” / nbp: @etkbooks twitterweek (20120128) bit.ly/z9eiN1 / deine aura versperrt die sicht auf den text. PLUS: Gedanken zur kommenden Abstimmung zur Buchpreisbindung in der Schweiz aus Sicht des Leitmedienwechsels: http://wiki.doebe.li/Beat/DieAbloesungDerBuchdruckgesellschaftMitGesetzenAufhalten



(text vs. aura)

Die Routinierten – die Huren der Angst.

Andacht und Kalkulation. – Die Würde des Menschen, beten sie, sei unantastbar. Die der unteren Klassen, konstatieren sie, berechenbar.

Die morgendliche, am Ende oft kalte Dusche – eine Art Hydrotherapie: gewaltsam reinigen sie sich von ihren Träumen.

Die Routinierten – die Huren der Angst. Zusammen mit den Methodikern stehen sie immer an der selben Ecke.

Die Sachlichen. – Mit der Sache längst fertig. Sie vertreten, sie tauschen nur mehr ihre festgezurrten Begriffe.

Der Lachende, der Weinende. Sie sagen nichts. Und sind am fernsten dem Schweigen.

Man hat zu lieben, um zu erkennen. Und wie bedrängt die Erkenntnis dann die Liebe!

p41

Literapedia Bern

Als Redaktionsmitglied der Literapedia Bern möchte ich hier noch den offiziellen Start der Seite bekanntgeben.

”Literapedia Bern ist Online-Lexikon bzw. Bibliographie zur Berner Literaturproduktion. Hier werden der Öffentlichkeit belletristische Literatur von über 800 Berner Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie weiterführende Informationen über diese in Form eines Wikis zugänglich gemacht.”

URL: http://www.literapedia-bern.ch/

Stimmen: Tagesanzeiger, SF Tagesschau, Berner Zeitung, Langenthaler Tagblatt, Der Bund …

Rücktrittbremse

Ein föhnfrisierter Flop, formatbeschränkt,

den es zu Protz und Patte drängt – geschenkt!

Ein konzentriertes Nichts, ein weißes Loch,

dem alle Anziehkraft abgeht – doch, doch!

Der morgens fromm moralisch Moll anstimmt,

mit Maschi abends Shrimps und Schampus nimmt,

dass der nicht glaub- noch würdig ist – na klar!

Dass dessen Werte keiner will – wohl wahr!

Der winselnd ausweicht, wartet, bettelt, blufft,

brav Besserung gelobt – wie hündchenhaft!

Sich selbst als “Opfer schlimmen Schimpfs” erwählt,

sein Tun als “durchhalte-gestählt” – das quält!

Doch dass das Amt samt Würde – schon vergessen? –

im Arsch ist, seit die Dicke machtbesessen

den Widersacher dort in goldne Watte

verpackt, entsorgt und endgelagert hatte.

Dass in der BarRD Pecuniat

mit Politik, sich Bund mit Bimbes paart,

dass Geldgeilheit hier Staatsgeschicke lenkt –

Ist da ein Mann wie der nicht gottgeschenkt?

Ist nicht, wo Macht gern mit Moneten pennt,

ein Wicht wie Wulff als Bundespräsident

– gehievt, geschmiert, gewieft, moralisch hohl –

des Staates schönstes, passendstes Symbol?

Na also! Weitermachen!

taz > (GROa)