
taberna kritika
Es ist ein heisser Tag …
Es ist ein heisser Tag. Zeit für Erfrischung. Ein intelligentes Mikrosystem setzt sich auf meine („unsre“?) Armschnalle und gibt das entsprechend sinnvolle Signal. Zeit für die Zuführung eines ganz bestimmten Produkts, auf der Basis von Salicorn, dem gemeinen Queller, der Meerbohne. Die Pflanze spriesst inzwischen beinahe überall, ohne weitere Eingriffe. Sie ist verwandt mit den Katzenhalmen und gedeiht in Zucht am Rand der weit herum angelegten Salinen. Die Wurzeln gehen ins Neuwasser (früher “Meereswasser“) und in die Tonlagen, die über mächtigen Kiesschichten den undurchlässigen Grund der Salinenbecken bilden. (17/18. Aus DlniS, Kap.6)
Eine noch unbekannte Ausgabe von 1879
Muss man da zugreifen …? Muss alles noch einmal durchgeackert werden?
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Dranmor s gesammelte Dichtungen (Gebundene Ausgabe)
von Dranmor – Ludwig Ferdinand von Schmid (Autor)
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1 Sammlerstück(e) ab EUR 35,00
Produktinformation
* Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
* Verlag: Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin; Auflage: Dritte, vermehrte Auflage (1879)
* ASIN: B00219LPRK
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Nach dem Tod seines aus Deutschland eingewanderten Vaters war Schmid 1840 zunächst gezwungen, eine kaufmännische Lehre in Basel anzufangen. Bereits mit 18 Jahren schrieb er sein berühmtestes Gedicht Ich möchte schlafen gehn. Zugleich schmiedete er Reisepläne. 1843 liess er sich in Brasilien als Handelsvertreter nieder, zuerst in Santos, dann in Rio de Janeiro. Er wurde dort wohlhabend und konnte sich teure Reisen nach Nordamerika und St. Helena leisten. 1851 machte Ferdinand von Schmid Reisen durch ganz Europa, bevor er 1860 seine ersten schriftstellerischen Arbeiten veröffentlichte. Nach seiner Hochzeit 1865 mit der Französin Lise Aglaë Marque aus Rouen siedelte er 1868 aus damaliger Sicht endgültig nach Paris über. Von dort veröffentlichte er weitere Werke. 1874 kehrte er aus wirtschaftlichen Gründen wieder nach Brasilien zurück, hatte aber nicht mehr den früheren Handelserfolg. Nach journalistischen Versuchen kehrte er verarmt 1887 nach 44 Jahren wieder nach Bern zurück, wo er auch 1888 starb und auf dem Schosshaldenfriedhof feierlich begraben wurde. (…)Zustand: Sammlerstück – Sehr gut
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Altersgemäss aussergewöhnlich gut erhaltenes Buch, mit ganz geringen Gebrauchsspuren ! Sehr schöner roter Leineneinband, zeittypisch auf dem vorderen Einbanddeckel und am Rücken reich goldgeprägt. Auch der Einband und seine Zier sind hervorragend erhalten ! Umlaufend goldgefärbter Schnitt. Die Bindung und die Gelenke sind voll intakt, auch die Seiten vermitteln den Eindruck, als sei das Buch sehr sorgfältig gelesen worden. Lediglich die Seiten 243/44 und 245/46 trugen im Laufe von130 Jahren ein kleines Eselsohr bzw. einen kleinen Einriss davon. Die ersten und die letzten Seiten sind vermehrt, die inneren Seiten ganz gering altersfleckig (nicht stockfleckig !). Im Frontispiz befindet sich eine Fotografie des Verfassers. Alles in allem ein sehr schöner Zustand mit einer geringen Patina, die das “Leben”, das dieses Buch ausstrahlt, erst ausmacht…
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Colombo Müller (notula nova 34)
für den Goldenen Fisch …