taberna kritika

Kleine Zettelkunde II (EuD)

(Strukturieren, formatieren)

Ich hoffe, keine umgehende Reflexion zu diesem Thema versprochen zu haben, muss ich mich doch zunächst um ein paar grundsätzliche Fragen der Manuskriptgestaltung kümmern, die ich hier etwas trocken liste.

  • Flattersatz (ja/nein)?
  • Absatz (pt.), Haupttext, Eintragstext, Gesamttext
  • Farbigkeiten (die Kommentare heller?)
  • Bilder freistehend oder vom Text umflossen?
  • Zu schreiben: Text zu Gestalt und Genese
  • Provisorisches Buchcover (front/back)
  • Struktur der Quellenzitation
  • Kleine Vereinheitlichungen („>“-Verweise)
  • Zu überlegen: Hinweis zum Verständnis der Kommentare. Zu der (in der analogen Form natürlich) eingeschränkten Benutzbarkeit. (Selbstverständlich generiert eine Datenbankabfrage über einen Volltext eine grösserer Trefferliste. “Offline” läuft der Link öfter ins Leere, verläuft sich also im Benutzer.)
  • Hinweis auf die assoziative Auslegung der Definition ums “Ungerade” (nicht immer rekonstruierbar, s.o.)
  • Als Hinweis zur Benutzung empfiehlt sich etwa der Eintrag unter dem Lexem “Goldschminke”
  • Weiter zu überlegen: eine Erstellung einer Liste zitierter Autorschaften
  • Hinweis?: etwa: “In den nicht kursiv gesetzten Passagen im Haupttext tritt der Herausgeber als Autor auf.” (= weitere fiktionale Durchsetzung der als faktisch gemeinten Belege)
  • tbc.

Alles in allem sollen die Texte “behutsam” in das Manuskript fliessen und inhaltliche (auch orthographische) Korrekturen nur dort geschehen, wo nötig.

VARIATION GEGEN NULL

Der Schein des Hauses im Schein

eines anderen Hauses

am Fenster

im Fenster

scheinen Menschen zu sein, mathematische Reihen

aus der Menge natürlicher Zahlen, zu deiner

Betrachtung bereit. Spiegelschriften des Paars

das du mit dir selbst bist, Pluralisten im Mondschein

(Matthias Göritz, Pools, S.72, 2006)

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Kleine Zettelkunde I (EuD)

(Zur Migration ins Manuskript)

Aus verschiedenen Gründen habe ich die Enzyklopädie der ungeraden Dinge (EuD, ehem URL) nun offline gestellt und gebe mich hiermit als ihr Sammler, Autor und Herausgeber zu erkennen.

Das kleine Projektchen ist seit einiger Zeit – auch aus Zeitgründen – zum Stehen gekommen. Man kann aber vielleicht auch sagen, vom Ansatz her ist es abgeschlossen. Da das Weblog auf einem fremden Server liegt und mir eine entsprechende Exportfunktion nicht zur Verfügung steht, war ein manueller Export notwendig, um die Daten in einem angemessenen Kontext zu sichern und aufzubereiten. Warum dies nicht in ein Manuskript fliessen zu lassen und es damit endgültig abzuschliessen, habe ich mich gefragt.

Natürlich stehen in einem Manuskript, in einem möglichen Bändchen sogar, nicht dieselben Möglichkeiten zur Verfügung, wie etwa in einem Weblog. Andererseits kommen andere Möglichkeiten hinzu, die ich auch nicht verachtenswert fand.

In loser Folge möchte ich in der kleinen Zettelkunde über dieses Vorhaben berichten …

das kleine möchtegerncover, oben, ist natürlich eine noch kleinere spielerei. bevor sie sich wieder wundern